Hausstauballergie?

Milben im Bett
Milbe im Elektronenmikroskop

Hausstaubmilben begleiten die Menschheit schon seit Jahrtausenden. Diese finden ihre Lebensräume in Textilien, Schlafdecken und Matratzen, sowie in Teppichen und anderen Bereichen unserer Wohnungen. Sie sind Teil des uns umgebenden Mikrokosmos und stellen damit einen Bestandteil unserer Welt dar.

Milben im Bett können Ursache einer Hausstauballergie sein.

 

 

Üblicherweise nehmen wir von Bettmilben keine Notiz, wie auch von der Vielzahl anderer Mikrolebewesen in unserem Umfeld. Wie sind jedoch permanent von Bakterien, Viren und anderen Kleinstlebewesen umgeben, die - teilweise in Symbiose - mit uns eine Gemeinschaft bilden. Zum Beispiel könnten wir nicht ohne die Vielzahl an Bakterien in unserem Verdauungssystem überleben.

 

Hausstaubmilben an sich, sind also ein Bestandteil unserer Umwelt. Allerdings können Milben im Bett, wenn die Population überhand nimmt, zum Auslöser von Allergien werden. Eine Hausstaubmilbenallergie wird nicht durch die Bettmilben selbst ausgelöst, sondern entsteht durch das Einatmen von Bestandteilen der Milben-Ausscheidungen. Diese führen zu allergischen Reaktionen und Beschwerden wie z.B. Atemnot, Ausschlag und Reizungen der Schleimhäute, 

und damit zur Hausstauballergie.

 

Dazu muss man wissen, dass allergische Reaktionen, auch bei Milben im Bett, immer von der Menge an Allergenen und der Expositionszeit abhängig sind. In unseren Schlafräumen und umgeben von Matratzen, Schlafdecke und anderen Bettwaren, verbringen wir ca. 6-8 Stunden - also eine erhebliche Zeitspanne unseres Tages.

 

Über diese Dauer ist der Körper intensiv den von den Bettmilben ausgeschiedenen Allergenen ausgesetzt.

Mit steigender Population der Milben, erhöht sich automatisch auch die Konzentration an Allergenen in der Raumluft!

Es ist nahezu unmöglich die Bettmilben aus dem Schlafbereich zu bannen. Man kann allerdings einige Maßnahmen ergreifen um die Population zu mäßigen und eine Hausstauballergie zu vermeiden bzw. die Symptome der Hausstaubmilbenallergie zu reduzieren. 

 

Hier einige kurze Tipps bei Gefahr einer Hausstauballerigie:

- sorgen Sie für ein trockenes Schlafklima um Bettmilben den Lebensraum unangenehm zu gestallten

- waschen Sie Ihre Matratzenbezüge, Schlafdecken und Bettwaren regelmäßig bei 60 Grad um Milben im Bett zu entfernen

- achten Sie darauf Material mit hoher Atmungsaktivität zu verwenden um Feuchtigkeitsstau zu vermeiden

- schlafen Sie nicht in überhitzten Räumen

- verwenden Sie Materialien wie Lyocell, Tencel, Baumwolle oder andere atmungsaktive Fasern

 

Weitere Informationen finden Sie hier: Allergiker Tipps

 

Ideale Schlafdecken finden Sie hier! 


Hilfe bei Hausstauballergie

Bettdecken und Bettwäsche waschen – Tipps bei Hausstaugmilbenallergie

  

Millionen Menschen leiden an Hausstauballergie. Ein großer Teil davon hat mit Milben im Bett zu kämpfen. Bettmilben rauben den Betroffenen Lebensqualität und schränken im täglichen Leben die Handlungsfähigkeit ein.

 

Im Bereich der Bettdecken, Kissen und Matratzen wird eine Vielzahl von Produkten angeboten, die bei Hausstaubmilbenallergie und Bettmilben Hilfe bieten sollen. Dabei gibt es Materialien, die eine aktive Funktion haben – z.B. antibakteriell, etc. – und solche,  die aufgrund der Materialauswahl bereits eine gewisse Schutzfunktion bieten. All diese Textilien müssen gewaschen werden um die Belastung mit Allergenen gering zu halten.

 

Eine der häufigsten Allergien ist die Hausstauballergie. Dazu sollte man wissen, dass nicht die Bettmilben selbst eine allergische Reaktion auslösen. Allergien werden durch die Milben-Ausscheidungen verursacht. Milben im Bett sind seit jeher Begleiter des Menschen und aus unserer Umgebung nicht komplett zu verdrängen. Ihre Lebensräume finden sie in Teppichen, Matratzen, Bettdecken und anderen Textilien.

 

Der Schlafbereich des Menschen wirkt als Heimstätte besonders attraktiv, da er ausreichend Rückzugsmöglichkeiten für Bettmilben bietet. Im Schlaf ausgefallene Haare und abgesonderte Hautschuppen dienen den Milben im Bett als Nahrung.

 

Diese für die Milben förderlichen Umstände tragen dazu bei, dass sie sich sehr schnell vermehren und mit ihren Ausscheidungen allergische Reaktionen verursachen können.

 

Regelmäßiges Waschen der Schlafdecken und Matratzenbezüge beugt dieser Ansammlung von Allergenen vor.

 

Bei einer Hausstauballergie gibt es bei der Wäsche jedoch einiges zu beachten!

 

Bettmilben sind mikroskopisch kleine Spinnentiere. Temperaturen von über 45 Grad bewirken ein Gerinnen ihres Körpereiweißes – die Milben im Bett sterben ab. Eine 60-Grad-Wäsche reicht also bereits aus, um die in den Bettdecken, Matratzen und Kissen ansässigen Milben vollständig zu eliminieren.

 

Wichtig ist, dass die Dosierung des Waschmittels beachtet wird. Zudem sollten Waschmittel mit Duftstoffen oder Weichmachern vermieden werden, denn diese legen sich wie ein Film um die Fasern und bieten Bakterien oft einen idealen Nährboden – das wiederum erleichtert es den Bettmilben sich einzunisten. Eine zu hohe Waschmitteldosierung ist also eher negativ zu bewerten. Um Allergene bei einer Hausstauballergie zu entfernen, ist eine Temperatur von 60 Grad sowie die Verwendung eines Neutralwaschmittels , ohne Weichmacher und Duftstoffe,  am effektivsten.

Ein zusätzlicher Spülgang entfernt dann auch die letzten Rückstände aus dem Waschgut. Als ideales Reinigungsmittel wird Flüssigseife empfohlen. Dieses reinigt effektiv und schont die Fasern des Textils.

 

Regelmäßige Waschzyklen von 4 Wochen stellen sicher, dass die Konzentration an Allergenen gering gehalten wird und die Milben im Bett nicht über eine kritische Menge hinaus anwachsen kann. Mit diesen einfachen Maßnahmen kann man sehr effektiv die Belastung durch Allergene eindämmen und damit die Symptome einer Hausstauballergie reduzieren.

 

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